Checklisten für öffentliche Einrichtungen
Jetzt für mehr Sicherheit sorgen
Prüfen Sie mit den interaktiven Checklisten für „öffentliche Einrichtungen von Bund und Ländern” den Status-Quo Ihrer Präventionskultur. Mit den daraus abgeleiteten Maßnahmen können Sie systematisch und nachhaltig Rahmenbedingungen gestalten, damit dienstlich veranlasste Wege und die Wege zur Arbeit und wieder nach Hause unter sicheren Bedingungen stattfinden können.
Die Checklisten finden Sie auch zum Ausdrucken in der Praxishilfe „Sicherheit auf allen Wegen” für Einrichtungen von Bund und Ländern.
Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz und im Straßenverkehr sind mir wichtig. Ich setze selbst Zeichen und bin Vorbild für meine Beschäftigten.
- Die sichere Teilnahme meiner Beschäftigten am Straßenverkehr hat für mich sehr hohe Priorität.
- Ich weiß, dass ich auch für eine sichere Verkehrsteilnahme meiner Beschäftigten Verantwortung trage.
- Für mich ist eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr wichtig. Ich bin Vorbild für meine Beschäftigten.
- Ich bin mir sicher, dass ich auch das Verhalten meiner Beschäftigten außerhalb des Unternehmens beeinflussen kann.
- Wenn ich unsicheres bzw. riskantes Verhalten sehe, versuche ich zeitnah ein persönliches Gespräch mit der oder dem Betroffenen zu suchen.
- Ich habe das Ziel einer sicheren Verkehrsteilnahme meiner Beschäftigten als Grundsatz festgelegt (Leitbild/Prinzipen/Erklärung).
- Ich selbst besuche Fortbildungen, in denen eine sichere Verkehrsteilnahme thematisiert wird.
Wir haben Verkehrssicherheit als Grundsatz offen kommuniziert.
- Wir haben Regeln für sicheres Verhalten am Arbeitsplatz. Diese beziehen sich auch auf dienstlich begründete Wege und Fahrten.
- Es wird dafür gesorgt, dass alle Beschäftigten diese Regeln kennen.
- Es besteht eine Betriebs- oder Dienstvereinbarung, z.B. über die Mindestsicherheitsausstattung von Fahrzeugen, die dienstlich genutzt werden.
- Es bestehen Dienstanweisungen, z.B. für die Planung und Durchführung von Dienstreisen unter sicheren Bedingungen.
- Es bestehen Dienstanweisungen für die sichere Nutzung von Informations- und Kommunikationssystemen während einer dienstlich bedingten Verkehrsteilnahme.
- Die sichere Teilnahme am Straßenverkehr ist ein regelmäßiger Tagesordnungspunkt von Dienstbesprechungen.
- Beobachtetes Fehlverhalten im Straßenverkehr wird offen angesprochen und hinterfragt. Dabei wird analysiert, ob ein Zusammenhang u.a. mit betrieblichen Rahmenbedingungen besteht.
- Eine offene Kommunikation, z.B. eine gute Fehlerkultur, wird von uns gefördert. Fehler sollen offen kommuniziert werden, um gemeinsam Lösungen zur Vermeidung zu finden.
- Weiterbildung zu sicherem Verhalten im Straßenverkehr ist selbstverständlich (Unterweisung/Kurzbesprechung).
Checkliste zur Datenerhebung und -auswertung
- Es werden alle Quellen genutzt: Verunfallte, Begehung des Unfallorts, Polizei, Zeugen, Protokolle etc.
- Unfälle, auch Wegeunfälle, im Straßenverkehr und auf dem Betriebsgelände werden erfasst, ausgewertet und analysiert.
- Beinahunfälle, sowohl auf dem Betriebsgelände als auch im öffentlichen Straßenverkehr, werden von den Beschäftigten aktiv kommuniziert. Diese werden erfasst, ausgewertet und analysiert.
- Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung wird auch die Teilnahme am Straßenverkehr (dienstlich bedingt oder Wege zur Arbeit bzw. nach Hause) betrachtet.
- Die Beschäftigten haben die Möglichkeit, Dinge, die aus ihrer Sicht sicheres Verhalten auf täglichen Wegen einschränken, zu melden.
- In Unternehmen oder einzelnen Abteilungen bzw. Bereichen finden Detailauswertungen des Unfallgeschehens statt.
- Auf Basis aller vorhandenen Daten wird regelmäßig (z.B. halb-jährlich, jährlich etc.) eine Analyse hinsichtlich Häufungen bzw. Auffälligkeiten durchgeführt.
- Zur Ermittlung von Gefährdungen wird auch externe Beratung zur Unterstützung eingebunden.
- Im Rahmen der Datenerhebung und -auswertung werden Kooperationen (z.B. mit dem zuständigen Unfallversicherungsträger) eingegangen.