Um Rettungskräfte auf Gefährdungen und kritische Situationen vorzubereiten, bietet der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) mit Unterstützung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) das „Simulatorgestützte Training Einsatzfahrten” an.
Typische Unfallschwerpunkte bei Einsatzfahrten lassen sich weder im Realverkehr noch auf dem Trainingsplatz nachstellen und trainieren. Damit kritische Situationen dennoch realistisch erlebbar gemacht werden können, wurden spezifische Szenarien am Fahrsimulator entwickelt. So werden Einsatzfahrten mit Blaulicht und Martinshorn geübt und die Verkehrssicherheit von Einsatzfahrenden gefördert und erhöht, ohne jemanden in Gefahr zu bringen.
Fahrsimulatoren für das Training befinden sich an den drei Standorten Weingarten, Kreuzau-Stockheim und Hannover. Ein mobiler Simulator für einen bundesweiten Einsatz kann nach Absprache gemietet werden. Nähere Informationen zu den Durchführungsorten und Ansprechpersonen finden Sie hier in den FAQ.
Ihre Ansprechperson
Ihr Vorteil:
Einzelne Unfallkassen und Berufsgenossenschaften bezuschussen das qualitätsgesiegelte Programm des DVR „Simulatorgestütztes Training Einsatzfahrten“. Informieren Sie sich vor der Buchungsanfrage bei Ihrer zuständigen gesetzlichen Unfallversicherungsträgerin (UK/BG), ob und wie sie das Training bezuschusst.
Häufig gestellt Fragen
Für das Training wird ein Fahrsimulator benötigt. Fahrsimulatoren stehen fest installiert beim DRK in Weingarten, beim Rettungsdienst in Kreuzau-Stockheim und bei der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr in Hannover.
Auf Anfrage kann auch ein mobiler Simulator gebucht werden. Damit können bundesweit Trainings mit vom DVR qualifizierten Moderator*innen stattfinden.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die jeweilige Ansprechperson:
- DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH (Birkenweg 12, 88250 Weingarten, Ansprechpartner: Herr Heiko Meinel, 0171/4996945, heiko.meinel(at)drk-bos.de)
- Rettungsdienst Kreis Düren AöR (Marienstraße 29, 52372 Kreuzau-Stockheim, Ansprechpartner: Rene Leisten, 02421 /559467, rettungsdienst(at)nobiz.de)
- Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr (Kugelfangtrift 1, 30179 Hannover, Ansprechpartner: Remo Damaschke, 0151/22380000, remo(at)mail.de)
- Mobiler Fahrsimulator (Ansprechpartner beim DVR: Dirk Zeisler, 030/226677151, DZeisler(at)dvr.de)
Einige Berufsgenossenschaften und Unfallkassen beteiligen sich an den Kosten für das Training für bei ihnen versicherte Mitgliedsunternehmen/-einrichtungen und deren Beschäftigte. Informieren Sie sich bitte vor der Buchungsanfrage bei der für Ihr Unternehmen zuständigen Berufsgenossenschaft bzw. bei der für Ihre öffentliche Einrichtung zuständigen Unfallkasse, ob und wie Sie einen Kostenzuschuss oder eine Kostenübernahme erhalten können.
Für geringfügig oder zeitlich befristet Beschäftigte, Praktikantinnen und Praktikanten oder andere diesen gleichzusetzenden Personen, ist eine Finanzierung über die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen in der Regel nicht möglich.
Die für Ihren Arbeitsbereich zuständige Unfallkasse oder Berufsgenossenschaft ist gesetzlich festgelegt. Um die für Sie zuständige Unfallkasse oder Berufsgenossenschaft zu ermitteln, informieren Sie sich bei Ihrem Arbeitgeber oder bei der Infoline der Gesetzlichen Unfallversicherung.
Abhängige Beschäftigte in Unternehmen sind bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten bei einer für ihre Branche zuständigen Berufsgenossenschaft versichert. Die Berufsgenossenschaften unterstützen Unternehmen durch vielfältige Präventionsmaßnahmen und -leistungen. Ihre Zuständigkeiten liegen in der Verhütung, Rehabilitation und Entschädigung von Arbeitsunfällen, Unfällen auf dem Arbeitsweg und Berufskrankheiten. Eine Übersicht zu den einzelnen Berufsgenossenschaften finden Sie hier.
Beschäftigte des öffentlichen Dienstes sowie bestimmte ehrenamtlich tätige Personen sind bei den Gemeindeunfallversicherungen bzw. den Unfallkassen der Bundesländer oder des Bundes versichert. Ihre Zuständigkeiten liegen in der Verhütung, Rehabilitation und Entschädigung von Arbeitsunfällen, Unfällen auf dem Arbeits- oder Schulweg und Berufskrankheiten. Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand unterstützen durch vielfältige Präventionsmaßnahmen und -leistungen. Eine Übersicht zu den einzelnen Unfallkassen finden Sie hier.